Im Notfall  

   

Gefahrguteinsatz

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Für Gefahrguteinsätze steht der Feuerwehr Oberderdingen eine Grundausstattung für den Ersteinsatz und zur Menschenrettung zur Verfügung. Auf dem Rüstwagen RW 1 ist eine  Beladung für Ölwehr und ein Gasspürkoffer vorhanden.

Auf dem Löschgruppenfahrzeug LF 20/20 ist ein EX-OX-Warngerät verlastet, das neben Sauerstoff zusätzlich Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und Kohlenwasserstoffverbindungen CH4 und die Ex-Bereiche mittels Infrarot messen kann. Alle weiteren Maßnahmen werden vom ABC-Zug Karlsruhe-Land übernommen.

Der ABC-Zug Karlsruhe-Land gliedert sich in die beiden Gefahrgutzüge Karlsruhe-Land-Süd und Karlsruhe-Land-Nord, die durch die Dekon-Komponenten in Bretten (Zug Nord) und Rheinstetten (Zug Süd) sowie durch die Strahlenmesstrupps in Philippsburg und Malsch ergänzt werden. Zusätzlich stehen in mehreren Städten und Gemeinden (wie auch in Oberderdingen) weitere sog. „Satelliten“ für den Ersteinsatz oder aber auch zur evtl. Verstärkung der Gefahrgutzüge bei Großeinsätzen mit einer kleinen Grundausstattung zur Verfügung.

Der Gefahrgutzug Karlsruhe-Land-Nord (primär zuständig für Oberderdingen) wird gebildet von der FF Kraichtal-Menzingen mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16, der FF Karlsdorf-Neuthard mit dem Gerätewagen-Gefahrgut GW-G, einem Einsatzleitwagen ELW 1 und ggf. mit Mannschaftstransportwagen sowie bei Bedarf von der FF Bretten mit der Dekon-Komponente (ehemals "ABC-Zug").

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Die Wehren arbeiten dabei im Rendezvous-System, sie treffen sich, je nach Einsatzumfang mit den entsprechenden Modulen an der jeweiligen Einsatzstelle. Der Gefahrgutzug Karlsruhe-Land-Süd ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen stationiert.

Die Dekon-Komponente der FF Bretten besteht aus einem Dekon-P-LKW, einem DMF (Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug) und einem (geplant zwei) Messleitfahrzeug (ehemals Erkundungskraftwagen, ErKW) vom Katastrophenschutz.

Bei der Berufsfeuerwehr Karlsruhe werden weitere Fahrzeuge und Geräte bereitgehalten, die bei Bedarf angefordert werden können.

 

   
© Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen